Convenience-Produkte vom Feinsten! UK-Markt als Impulsgeber?, Jürgen Ahlers, Conditorei Coppenrath & Wiese KG

- geboren am 08.02.1960
- Bäckermeister
- Lebensmitteltechnologe (FH Lippe, Lemgo)
- 3 Jahre Institut für Lebensmittelwissenschaften der Universität Hannover (Ausbildung der Berufsschullehrer für das Ernährungsgewerbe/ Leitung Getreidetechnikum)
- seit 1990: Bereichsleiter Qualitätswesen und strategische Produktentwicklung der Conditorei Coppenrath & Wiese KG

Sein Vortrag:

Der Vortrag verschafft einen Überblick über die derzeitige Situation im Tiefkühlbackwaren-Markt in England. Entgegengesetzt zur gewohnten deutschen Kaffee und Kuchen Kultur krönt das Dessert im englischen Markt die Mittagsmahlzeit. Mit vielfältigen Produktranges wie beispielsweise Cheesecakes, Pavlovas, Fudge Cakes, Pies und dem Höhepunkt im spektakulären Weihnachtsgeschäft. Darüber hinaus präsentiert sich der englische Markt mit immer neuen Vermarktungsformen, Geschmacksvarianten, Co-Branding Projekten und dem dominierenden/ richtungsweisenden Lebensmittel-Einzelhandel.

Die vierte industrielle Revolution: Was kommt nach Dampfmaschine, Fließband und Mikrochip? - Leo Bartevyan, Cenit AG

Leo Bartevyan, lT-Systems Engineer mit über 15 Jahren Berufserfahrung aus dem Projektgeschäft verschiedener Brachen, darunter u.a. Großprojekte für Aldi, Meggle und die Milch-Union Hocheifel (Arla), ist Senior Account Manager für den Bereich Digital Factory Solutions bei der CENIT AG.

Die CENIT AG ist ein führender Beratungs- und Software-Spezialist. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie mit Unternehmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse in den Bereichen der digitalen Fabrik Umsetzung, Produkt Lifecycle Management (PLM), SAP PLM, Enterprise Information Management (EIM), Unternehmensoptimierung & Analytik (BOA) und Application Management Services (AMS).

Das Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Die Kunden sind Unternehmen in der Automobil-, Luft- und Raumfahrttechnik, im Werkzeug- und Formenbau, in Finanzdienstleistungen, im Einzelhandel und in Konsumwaren.

Sein Vortrag:

Der Vortrag stellt auf verständliche Weise die grundlegenden Begriffe in den aktuellen Beiträgen zum Thema Industrie 4.0 vor und spannt einen Bogen von der Luft- und Raumfahrt über die Automatisierung der Automotive-lndustrie bis hin zu aktuellen Trends bei der Lebensmittelproduktion. Vergleichbar mit dem Paradigmenwechsel bei der Entstehung des Internets von zentralen Großrechnern hin zu einem System dezentraler intelligenter Einheiten,stehen ähnlich umwälzende Veränderungen in der Produktion und Industrie an.

Beispiele aus der Praxis verschiedener Branchen zeigen anschaulich, wie und wo sich Elemente der vierten industriellen Revolution bereits im industriellen Einsatz bewähren. Gefolgt von einem Ausblick für die Lebensmittelindustrie und möglichen Szenarien für eine Zukunft, die viel näher ist, als man eventuell vermutet, denn viele dieser Techniken stehen heute schon bereit.

Zustandsüberwachung - neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten, Dr. Bernd Bauer, SKF GmbH

Nach seinem Studium zum Diplom Ingenieur Maschinenbau in Aachen promovierte Herr Dr. Bernd Bauer in den Bereichen Zustandsüberwachung und Diagnosetechniken. Seit nunmehr über 16 Jahren ist er seitdem in verschiedensten Bereichen der Firma SKF GmbH, Schweinfurt tätig und war dabei unter anderem für den Verkauf, das Schadensanalysecenter und das Engineering zuständig. Heute ist er mit seinem Team für die Entwicklung und den Verkauf des Serviceportfolios der SKF in Deutschland zuständig. Dazu gehören Produkte zur Zustandsüberwachung, Instandhaltung, Wartung und Schmierung aber auch Dienstleistungen, wie Montagen, Maschinenausrichtungen oder Trouble-Shooting Einsätze z.B. zur Ursachenanalyse von Schäden. 

Sein Vortrag:

Für die längerfristige Wirtschaftlichkeit von Produktionsanlagen am Standort Deutschland stellt eine effektive Instandhaltung einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren dar. Neben einer kontinuierlichen Erhöhung von Produktionskapazitäten, für die viele Anlagen und Maschinen ursprünglich gar nicht ausgelegt waren, stehen zunehmend auch die Themen Ressourceneffizienz und Flexibilität im Fokus.  Unter diesen veränderten Randbedingungen wird zudem erwartet, dass die Verfügbarkeit der Anlage optimiert und ungeplante Stillstände möglichst minimiert werden. Dies ist umso schwieriger, da Anlagen und Sensorik im Zuge von Industrie 4.0 zu immer komplexeren Systemen zusammenwachsen und auch vom Instandhalter eine Perspektive über den Tellerrand hinaus erforderlich machen. Ohne den Einsatz von neuen Technologien z.B. im Bereich der Zustandsüberwachung ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen.

Im Vortrag wird auf die vielfältigen Lösungsansätze auf dem Gebiet der Zustandsüberwachung eingegangen. Dabei ist insbesondere auch die Gewährleistung der Arbeitssicherheit im Rahmen der immer komplexeren und flexibleren Produktion entscheidend. 

Hierbei können universell einsetzbare Hilfsmittel wie z.B. Tablet-Computer als intuitiv zu bedienende portable Messgeräte in der Instandhaltung sowohl zur Vermeidung von Unfällen an Maschinen eine große Rolle spielen wie auch zur Minimierung des Trainingsbedarfes. Entsprechende Beispiele aus den Bereichen Maschinendiagnose und Ausrichtung von Maschinen werden vorgestellt und traditionellen Lösungen gegenübergestellt. Weiterhin werden die Chancen aufgezeigt, die eine Funk-Vernetzung im Bereich Diagnose vom integrierten Sensor über die Maschine mit Schmiersystem bis in das Instandhaltungsplanungssystem mit entsprechenden Cloud-basierten Lösungen mit sich bringt.

Dies ermöglicht sowohl den ständigen Zugriff auf Anlagen und Instandhaltungsinformationen aus der Ferne und damit aus einem sicheren Bereich, als auch eine automatisierte Steuerung hin zu einer Lebensdaueroptimierung der eingesetzten Komponenten. 

Neue Dynamik in einem ausgewachsenen europäischen Backwarenmarkt & Konsequenzen für die Rohstoffhersteller - Anne Fremaux, GIRA & Associates

Anne Fremaux studied at the prestigious French Good and Agriculture Universtiy, Agro Paris Tech (Paris). As Director at Gira, she directs a widr range of consultancy and research assignments, with particular expertise in the  Bakery sector at International level. She is well-known and highly respected within teh sector and a frequent  speaker at international bakery conferences: French bakery confederation, International Association of Industrial Bakers (AIBI), European Flour Millers, Fedima, Cofalec, Asemac, International Association of Operative Millers, Rabobank...

Her experience spans the whole of the bakery supply chain, milling and ingredients, industry structure anlysis, teail and foodservice, consumer motivation, Market due Diligence. She has just publisched the 4th update of Gira's unique, 4-yerly European bake -off bakery markets program.

Ihr Vortrag:

Gira has monitared the European bakery product market for over 30 years. Overall, this market is almsot steady, but new challenges and apportunilies are to be found in the future:
- the European bakery market is mature, but sees new dynamics that push for the creation of niche markets, e.g. through:
• trading down for commodity products
• but also trading up with premium ranges
- this partly saturated market sees also tough competition amongst existing players in distribution:
• Hard discounts' offer is now forcing everyone to reconsider its position
• but every baker may differentiale hirnself from the others by choosing specific concepts, eilher oriented towards discouni or premium offer
- looking at the bakery products supply methods, a highly non-uniform picture is also visible throughout Europe; bake-off is still the strengest growing sector, yet divers and potential new threats are changing the outlooks.

Glutenfreie Kuchenkonzepte: Alternative Rohstoffe und Prozesse - Dorin Hell, Ingredion Germany GmbH

Born on 03.12.1968 in Romania, married, 3 Children

Skilled as a Pastry Chef/ Confectioner ( in Romania)

Since 1990 in Germany

In 2001 - degree as "Master Confectioner" 

(Gewerbeschule Durlach/ Handwerkskammer Karlsruhe)

In 2009 - Bachelor of Food Science

(Fachhochschule Trier)

From 2009 until 2015 - Head of NPD / W.u. H. Küchle GmbH & Co. KG

From 2015 until now - Senior Bakery Technologist / Ingredion Germany GmbH

Sein Vortrag:

- Gluten-free trend

- Cakes classification

- Functionality of cakes ingredients

- Challenges on gluten/ wheat free baking

- Starch and flour solutions for gluten free baking

- Formulation concepts

Chancen & Grenzen des Patentrechtes zum Schutz von Herstellungsverfahren - Dr. Henrik Holzapfel, McDermott Will & Emery Rechtsanwälte

Dr. Henrik Holzapfel ist ein Partner im Düsseldorfer Büro der internationalen Anwaltskanzlei McDermott Will & Emery. Er ist Kundenberater in allen Aspekten des gewerblichen Rechtsschutzes und in verwandten Bereichen.

Dr. Holzapfel verfügt über eine umfangreiche Erfahrung in Patentprozessen (Verletzungs- und Nichtigkeitsrecht) und bietet eine strategische Beratung zu Patentrecht an. Er wirkt auch regelmäßig in den Fällen von anderen geistigen Eigentumsrechte wie Gebrauchsmuster mit. Er berät bei der Lizenzierung von Rechten an geistigem Eigentum und über das Recht der Arbeitnehmererfindungen und Wettbewerbsrecht .

Nach dem Studium in Bielefeld und Tübingen war er Universitätsassistent am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München und der Humboldt-Universität in Berlin. Er ist Autor verschiedener Publikationen über Rechte am geistigem Eigentum und nahm an der Ausbildung für zukünftigen Richter der künftigen europäische einheitlichen Patentgerichts teil.


Sein Vortrag:

Ausgehend von der Frage, welcher rechtliche und faktische Schutz für Herstellungsverfahren grundsätzlich erlangt werden kann, muss unter strategischen Gesichtspunkten erwogen werden, welcher Schutz im konkreten Fall Erfolg verspricht und angestrebt werden soll.

In diesem Zusammenhang soll auch die wichtige Frage beleuchtet werden, wie sich der Schutz für ein Herstellungsverfahren praktisch durchsetzen lässt. Schließlich werden Wettbewerber ihre verdächtigen Herstellungsverfahren meist "hinter verschlossener Tür" benutzen. Hier besteht u.a. die Möglichkeit, in einem besonderen gerichtlichen Verfahren eine den Wettbewerber überraschende Besichtigung seiner Geschäftsräume zu erzwingen ("Überfall im Morgengrauen"), um den Verletzungssachverhalt aufzuklären und Beweise zu sichern.

The bakery market in transition: future trends and generational change-Jonathan Thomas

Jonathan Thomas is currently working as a UK-based freelance market analyst. Until February 2016, he was employed in a similar capacity for Leatherhead Food Research - there, his duties included researching & authoring market reports on a variety of food industry sectors, as well as handling member enquiries and editing a monthly bulletin on the confectionery market. Jonathan has spent over 20 years working in the field of market information/intelligence, covering a range of food and non-food industries. 

Jonathan obtained a second class honours degree from Aston University in Birmingham in Managerial & Administrative Studies, with a specialisation in marketing and market research. He lives on Barry Island in South Wales

Sein Vortrag:

This presentation reviews the changing dynamics of the global bakery industry, focusing in particular upon cakes and pastries. It discusses how these products are increasingly being positioned on an all-day eating platform, and are also tapping into the growing demand for food-on-the-go (FTG) options. Also discussed are the major health trends impacting upon the market (e.g. ongoing concerns over sugar levels, growth of the gluten-free sector, etc.) and examples of recent NPD are given

Vegane Kuchenkonzepte: Alternative Rohstoffe und Prozesse - Josefine Märtin, VEBU e.V.

-abgeschlossenes Studium B.Sc. Ernährungswissenschaften der Universität Potsdam
-abgescrlossenes Studium M.Sc. Prozess- und Qualitätsmanagement der Humboldt Universität Berlin
-Vertrieb und Qualitätsmanagement KUKIMI
-Vertrieb und Qualitätsmanagement V-Label

Ihr Vortrag:

Die Nachfrage und das Angebot nach veganen Süßwaren und hier vor allem Kuchen wächst stetig. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen und ökologischen Vorteilen für den Konsumenten über ethische Beweggründe bis zur Schaffung von geschmacklicher Abwechslung im Ernährungsalltag. Im Bereich veganer Kuchen stehen Geschmack und Mundgefühl dem konventioneller Kuchen in nichts nach. Worauf es bei der Rohstoffauswahl und deren Verwendung ankommt und wie diese Probleme bisher auf dem Markt gelöst werden, zeigt der Vortrag "Vegane Kuchenkonzepte: Alternative Rohstoffe und Prozesse·

Aufbereitung pulvriger Backmittel und Back-Fertigmischungen mit Flüssigstoffzugaben-Klaus Meyer, amixon® GmbH mixing technology

1966 Born in Paderborn, grew up in the parental company of a sawmill in a small village close to Paderborn. 1984 secondary school certificate graduated in electrical engineering. 1987 Graduated craftsman education. Back to school and 1992 graduation as mechanical engineer (Subject area: mechanical design development). 1992 - 1997 employed as a design engineer for special security and protection systems, needed to protect sensitive places, companies or airports. From 1997 to 2005 Project engineer for design and development at amixon; in 2005 change to amixon sales department as Senior Sales Engineer for worldwide distribution of mixers, dryers, reactors used for Dairy; Food; Pharmaceutical and Chemical products.

Sein Vortrag:

Ideale Mischeffekte werden durch dreidimensionale Verströmung der Güter erreicht. So werden ideale Mischgüten nach 40 bis 160 Umdrehungen erzeugt. Helixförmige Mischwerkzeuge initiieren eine Aufwärtsbewegung der Güter in der Peripherie des Mischraumes. Die Abwärtsbewegung der Güter erfolgt in der Mitte des Mischgefäßes. Diese Art der Totalverströmung funktioniert schnell, zuverlässig und ohne Totraum bei verschiedenen Füllständen. Auf Wunsch können HighShear Disperser Flüssigstoffbeigaben einarbeiten und Klumpungen zerstören.

Die vorgestellten Maschinen sind einfach gestaltet. Die Hauptmischwerkzeuge sind nur oben angetrieben und gelagert. Mischraum und Mischwerkzeuge sind komplett verschweißt und sorgfältig verschliffen. Sie gelten als mikrobiologisch reinigbar. Die vorgestellten Maschinen sind leicht zu reinigen; manuell, automatisch, trocken oder sogar nass. Großformatige Inspektionstüren sind gemäß CleverCut®-Technologie gefertigt und besonders hygienisch ausgeprägt. Es wird erläutert, wie die hygienischen Anforderungen gemäß GMP, EHEDG und FDA erfüllt werden.

"Me Too-Produkte", eine Gratwanderung!", Imke Memmler, ZENK Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

Imke Memmler ist eine erfahrene deutsche Anwältin. Sie arbeitet für die namhafte Anwaltskanzlei ZENK in Hamburg. Sie ist in den Bereichen Lebensmittel- und Getränkerecht und Wettbewerbsvorschriften spezialisiert. Sie berät mehrere renommierte mittelständische und große Lebensmittelunternehmer , z.B. Einzelhändler, Großhändler und Hersteller. Unter anderem unterstützt sie ihre Kunden in Bezug auf die Produktentwicklung , Werbekampagnen und Produktkennzeichnung und vertritt ihre Mandanten in Gerichtsverfahren , z.B. bei Beschwerden zum Lebensmittelrecht oder bei Konflikten, die im Zusammenhang mit den Wettbewerbsregeln stehen.

Imke veröffentlichte mehrere Artikel für renommierte Zeitschriften und ist Co-Autor des Buches "Werbung für Lebensmittel". Sie wird regelmäßig dazu eingeladen Für die Lebensmittelindustrie auf Konferenzen und in Schulungen zu sprechen.

Ihr Vortrag:

Imke Memmler wird zunächst einen Überblick über die aktuelle Rechtslage im Bereich der sog. "Me Too-Produkte" geben. Sodann wird sie von zahlreichen Fallbeispielen berichten, die von der Rechtsprechung in den letzten Jahren entschieden wurden. Schließlich wird sie praktische Tipps zur Umsetzung geben und aufzeigen, wo die Grenzen einer lauteren Produktnachahmung liegen. 

ABC des internationalen Urheberrechts, Patentrechtes und Gebrauchsmusterschutzes - Steffen J. Schmidt, Kanzlei Wuesthoff & Wuesthoff

Steffen J. Schmidt studied electrical engineering and computing science at the Technical University of Munich, where he received his diploma in 1986. He worked as a software engineer. In 1990 he was admitted as a German Patent Attorney, following three years of legal and practical training and qualification as a European Patent Attorney in 1991.

Mr. Schmidt currently specialises in prosecuting patents and utility models in the fields of robotics, 3D-printing, electronics, electrical/ mechanical engineering as well as in the field of aerospace. His experience also entails nullity cases and infringement suits before the European and German Patent Authorities and in negotiating licence and technology transfer agreements. For several years, Steffen Schmidt was a member of the Examination Committee for the European qualifying examination. He is also a lecturer in FICPI’s European training seminars pertaining to claims drafting and patent infringement.

Sein Vortrag:

PATENTS
What is patent? 

What is an invention?

Let us re-invent the wheel

What makes an invention patentable?

Where, when & how to patent an invention?

Industry Examples

DESIGNS

Designs protect the aesthetic appearance of products

What makes a design enforceable?

Industry Examples

TRADEMARKS

What is a trademark?

What can be protected as a trademark? (Industry Examples)

Scope of protection of a trademark

Verwendung von Gluten-abbauenden Peptidasen zur Herstellung glutenfreier produkte - Katharina Scherf, Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie

Katharina Scherf studied food chemistry at the Technische Universität München (TUM) and continued with her Ph.D. thesis on salt reduction in bread under the supervision of Prof. Dr. Thomas Hofmann of the TUM. Currently, she works as a research fellow at the Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie, Leibniz Institut (German Research Center for Food Chemistry) in Freising, near Munich, Germany. Her research deals with analytical, biochemical and immunological aspects of gluten, celiac disease and other wheat sensitivities. She won the Best Oral Student Paper award at the Cereals & Europe Spring Meeting, the Cecil F. Pinney Travel award of the AACC International, received the scientific award of the Association of German Industrial Bakeries for the best young scientist in nutritional sciences and the Gerhard-Billek award of the German Chemical Society (GDCh) for her Ph.D. thesis.

Ihr Vortrag:

Eine Vielzahl von Peptidasen, beispielsweise aus Pilzen und Bakterien, ist in der Lage Gluten in Rohstoffen und Zwischenprodukten abzubauen, so dass diese zur Herstellung von glutenfreien Lebensmitteln verwendet werden können. Studien haben auch gezeigt, dass eine glutenspezifische Peptidasenaktivität durch die Keimung von Getreide induziert werden kann. Auf dem Markt ist außerdem eine Prolylendopeptidase aus Aspergillus niger (AN-PEP) erhältlich, die kostengünstig in Lebensmittelqualität produziert werden kann. Das Ziel der durchgeführten Arbeiten war, sowohl AN-PEP als auch endogene Peptidasen aus gekeimtem Getreide zum Abbau von Gluten in verschiedenen Lebensmitteln einzusetzen und diese für Zöliakie-Betroffene verträglich zu machen.

Weizenstärke, Weizenkleie, Brottrunk, Roggenmehl, Roggensauerteig und Bier wurden mit AN-PEP bzw. enzymaktivem Gerstenmalzextrakt inkubiert. Der Glutengehalt wurde dabei soweit reduziert, dass er unterhalb der Nachweisgrenze des ELISA lag und somit den gesetzlichen Regelungen für glutenfreie Produkte entsprach. Mit Hilfe dieser neuen Verfahrensweisen können Produkte auf Basis von Weizen, Roggen oder Gerste hergestellt werden, die im Vergleich zu konventionellen glutenfreien Lebensmitteln deutlich verbesserte Qualitätseigenschaften besitzen.

Druckfarben für Lebensmittelverpackungen: regulatorische Anforderungen & Lebensmittelsicherheit - Dr. Frank Schiefer, Siegwerk Druckfarben AG & Co KGaA

Dr. Frank Schiefer, born in 1985, is chemist and holds a doctoral degree in inorganic chemistry from the RWTH Aachen University. 

During his thesis he focused on the synthesis and toxicological properties of specific nanoparticular systems.

He joined Siegwerk in 2015 as Product Safety Specialist as part of the HSE department and he is currently a member of the Product Safety & Regulatory team EMEA.  

His main field of expertise lies with food safety and regulatory compliance for food packaging printing inks. 

Next to daily customer support, he supports the different buisness units on product safety related issues and projects.

Sein Vortrag:

Diese Präsentation soll grundlegende Kenntnisse zum Thema Lebensmittelsicherheit von bedruckten Verpackungsmaterialien vermitteln und auch eine Einführung in das Prinzip der Migration geben.

Des Weiteren werden die gesetzlichen Anforderungen für Lebensmittelkontaktmaterialien und Druckfarben mit einem Fokus auf Europa thematisiert. In diesem Zusammenhang werden die Schweizer Bedarfsgegenständeverordnung und der Entwurf der deutschen „Druckfarbenverordnung“ genauer unter die Lupe genommen.

Das Ziel dieser Präsentation ist es, ein besseres Verständnis für die komplexen Anforderungen in der Wertschöpfungskette von Druckfarbenhersteller, Verpackungshersteller und Lebensmittelindustrie zu vermitteln. 

Wie können Enzyme & Emulgatoren unterstützen, um die Marktanforderungan, hinsichtlich Gebäckfrischhaltung, zu erfüllen - Frank Schuhmann, DuPont N&H

Ausbildung zum Bäcker
Studium der Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie
Anstellung bei AB Enzymes, Darmstadt
Anstellung bei csm Bakery solutions Europe
Anstellung bei DuPont Nutrition and Health seit 2011 in Innovation Bakery and Cereals
und seit 2015 als SalesManager Central Europe Cereals bei DuPont Nutrition and Health

Sein Vortrag:

Focus of the presentation will be the improvement of the eating appearance of fine pastry products with enzymes & emulsifier's. Such improvement results also in longer fresh keeping of the baked goods. ·

Topics:

- What does fresh keeping mean in fine pastry products?
- Retrogradation of the starch, what does it mean
- lnfluence of the retrogradation with
- Amylases
- Monoglycerides
- Lipases
- Modification of crumb texture with xylanases

Kuchen trifft Hightech: Entwicklung eines 3D-Kuchenmotivdruckers - Daniel Wilkens, Message in a Cake

Daniel Wilkens hat in Düsseldorf und Tübingen Biologie studiert und in seiner Diplomarbeit das virale Regulatorprotein E8'E2C von HPV 31 untersucht. Danach entschied er, lieber selber Dinge zu erschaffen als Existierendes zu erforschen. Während seines lndustrial Design Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen begann er auf dem Feld des Lebensmittel-3D-Drucks zu experimentieren und entwickelte den Funktionsprototypen eines Lebensmittel-3D-Druckers, der ln der Lage ist, unter anderem Marmorkuchen mit innenliegenden Motiven zu drucken. Er gestaltet außerdem leidenschaftlich gerne Möbel und sammelt allerlei Zeug. Als Erfinder des 3D-gedruckten Motivkuchens ist er einer der Lebensmittel-3D-Druck Pioniere in Deutschland. Daniel Wilkens lebt und arbeitet in Mettmann und Essen. www.wilkens.design

Sein Vortrag:

Daniel Wilkens spricht über seine Arbeit zum Thema Lebensmittel-3D-Druck und stellt im Speziellen sein Projekt "Message in a Cake" vor. Message in a Cake macht den gewöhnlichen Kastenkuchen zum Kommunikationsmedium. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kuchen verbirgt sein Inneres eine Überraschung. Mit jedem Stück, das abgeschnitten wird, gibt der Kuchen einen Teil dieser Überraschung in Form eines Motivs preis. Beim Kindergeburtstag bekommt jedes Kind ein Stück mit seinem Namen. Der Kuchen kann Gedichte, Liebeserklärungen oder Heiratsanträge enthalten. Kleine Comic-Streifen machen ihn zum Geschichtenerzähler. Möglich wird dies durch den Einsatz von 3D-Druck-Technologie. Der Motivkuchen-3D-Drucker wird vor Ort sein und live drucken. www.messaginacake.de

Seitenanfang