Erfolge sind kein Zufall
Das sozialpädagogische Team der ZDS ist stets bemüht, den Jugendlichen, die während ihres Blockunterrichts in den Jugendwohnheimen untergebracht sind, ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten anzubieten.
An dieser Stelle stellen wir nur die dabei "herausragenden" Aktionen und deren Ergebnisse vor. Diese Aktivitäten repräsentieren jedoch nur einen kleinen Teil der täglichen Aktivitäten in den Jugendwohnheimen (s.hierzu auch Freizeitangebote).
Helden im Jugendwohnheim

- Müde aber glücklich: Florian Falkenthal mit Lorbeerkranz nach seinem 60-km-Lauf
Was verbindet den ZDS-Jugendwohnheimleiter Ali Ergüvenc und den Auszubildenden Florian Falkenthal miteinander? Die Antwort: Die Liebe zum Bezwingen langer Strecken.
Der Eine ist einfach sehr gut zu Fuß und bezwingt auch Wanderstrecken mit einer Länge von bis zu 60 Kilometern, der Andere ist in seiner Freizeit Marathonläufer und sucht die Herausforderung auch auf längeren Strecken.
Am 12.November 2011 hatten dann beide ihren großen Auftritt: Ali Ergüvenc startete um 4:00 Uhr morgens mit dem Ziel seinen persönlichen Rekord auf dem 60-km-Rundkurs des Klingenpfades auf unter 12 Stunden zu drücken, Florian Falkenthal folgte ihm mit dem Start um 10:00 Uhr um die Strecke laufend zu bewältigen.
Die Herausforderung des Klingenpfades liegt dabei nicht nur in der Streckenlänge, sondern auch im Streckenprofil, das Steigungen und Gefälle von jeweils 1700 Höhenmetern umfasst.
Unter dem Beifall von über hundert ZDS-Nachbarn, die an einer Parallelveranstaltung teilnahmen, liefen beide Extremsportler am 12.November gegen 16:00 Uhr in der ZDS ein. Der Eine mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf der bereits zum dritten Mal "bewanderten" Strecke [11 Std., 28 Minuten], der Andere mit einer Zeit von 6 Std. 16 Minuten, die ohnehin eine persönliche Bestlesitung war, weil der Marathonläufer (Bestzeit 3:00:11) diese Strecke erstmals in seinem Leben bewältigte.
Bildergalerie Jubiläumslauf 2011
Demokratie ist Teamarbeit

- Der Moment der Entscheidung: Siegerpose bei Miroslaw Wydra.
Unter technischer Anleitung des Jugendwohnheimleiters Ali Ergüvenc entwickelten die acht Auszubildenden (Fachkraft für Lebensmitteltechnik) Andrè`Johanning, Marcel Kohlmann, Sebastian Korte, Tiago Pedrosa, Gina-Kristin Torzecki, Miroslaw Wydra, Dominik Zibal, Swenja Zimmermann ein pfiffiges Drehkonzept, dass sich die Trickfilmtechnik "Stop-Motion" zunutze machte.
Bei den Diskussionen um die beste Umsetzung der Szenen zeigte sich deutlich, dass Demokratie auch Teamarbeit ist und ein hohes Maß an Toleranz gegenüber der anderen Meinung erfordert. Das Team ging jedoch mit dieser Aufgabenstellung sehr souverän um und so formte sich schon in wenigen Stunden aus der Idee ein sehenswertes Video, dessen Herstellung allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.
So seh'n Sieger aus!
Für die "Kreativen" unter unseren Wohnheimgästen bietet die "Film- und Video-AG" einen besonders attraktiven Rahmen für die Freizeitgestaltung. Und dass bei der Beschäftigung mit bewegtem Bild und Ton auch etwas Besonderes herauskommen kann, haben jetzt acht Jugendliche der Ausbildungsklasse L12 (Fachkraft für Lebensmitteltechnik) bewiesen.
The Winner is: Das Jugendwohnheim der ZDS
Solingen, 28.6.2010. Strahlende Gesichter gab es bei der gestrigen Preisverleihung der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf: Das Jugendwohnheim der ZDS zählt zu den fünf Hauptpreisträgern des „Jugendwettbewerbs NRW. Demokratie leben. Unsere Werte - unsere Rechte“ für das Schuljahr 2009/2010. Aus den Händen der Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich konnte das ZDS-Team in der Kategorie „Berufskolleg“ den ersten Preis, dotiert mit 3.000 €, im Theater der Träume in Düsseldorf in Empfang nehmen.
In seiner Laudatio lobte Helmut A.Bieber, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V., Landesverband NRW, die außergewöhnliche Kreativleistung der jungen Leute: „Die acht Berufsschüler der Klasse L 12, allesamt Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, fanden einen außergewöhnlichen Weg, wie man Demokratie einmal anders darstellen kann. Entstanden ist ein mitreißendes Stop-Motion-Video. Witzig, kreativ, eigenwillig und nicht überladen. Eine prägnante Arbeit, die mit Technik und Inhalt nicht nur die Jugendlichen absolut gut mit „unsere Werte und unser Rechte“ erreicht und genau das leistet, was das Drehteam sich vorgenommen hatte: „Man soll sich lange daran erinnern und gerade so an die Rechte in einer Demokratie denken.“ Stop! Motion! Acht junge Menschen verbreiten illustrativ und geschickt acht wichtige Grundrechte!“
























