Maschinen- und Anlagenführer/-in - Lebensmitteltechnik

Was macht ein/e Maschinen- und Anlagenführer/in?

In der Produktion wird immer mehr automatisiert. Die Menge an Produkten, die tagtäglich über die Fließbänder der Fabriken transportiert werden, könnten nie durch Menschenhand gefertigt werden. Maschinen sind nützlich, denn sie erleichtern uns die Arbeit. Es bedarf allerdings qualifizierter Fachkräfte, die diese hochkomplexen Maschinen und Anlagen bedienen und instand halten.

Als Maschinen- und Anlagenführer werden Aufträge am PC entgegen genommen und Arbeitsschritte vorbereitet. Das bedeutet, dass die Maschinen – der Lebensmittelverarbeitung – betriebsbereit gemacht werden müssen. Gegebenenfalls muss man sie mit Bauteilen auf- oder umrüsten, die Fertigungsprozesse einstellen oder die Maschine manuell bedienen. Während der Produktion müssen die Prozesse überwacht und die Zwischenergebnisse kontrolliert werden. So wird gewährleistet, dass keine zu große fehlerhafte Stückzahl produziert wird. Wenn Fehler in der Produktion auftreten, müssen sie frühzeitig entdeckt werden und defekte Bauteile ausgetauscht oder repariert werden.

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer/in - Lebensmitteltechnik

Die Ausbildung dauert 2 Jahre mit je 12 Wochen Unterricht.

Die 12 Wochen sind in 3 Ausbildungsblöcke à 4 Wochen unterteilt. In diesen Unterrichtsblöcken haben die Auszubildenden ganztägig Unterricht. Der Unterricht findet gemeinsam mit den Schülern des 1. und 2. Ausbildungsjahres des Ausbildungsberufes „Fachkraft für Lebensmitteltechnik/-in“ statt. Sie wohnen während der Blockzeit im kollegeigenen Berufsinternat.

Die Prüfungen

Zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach 2 Jahren mit einer theoretischen Kenntnisprüfung in den Fächern:

  • Produktionstechnik
  • Produktionsplanung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

sowie einer praktischen Fertigkeitsprüfung in der betriebsspezifischen Tätigkeit.

Die theoretischen Prüfungen werden vor der IHK des jeweiligen Heimatortes abgelegt.
Die praktische Prüfung wird von der zuständigen IHK im eigenen Ausbildungsbetrieb durchgeführt.

Nach bestandener Prüfung erhält der Prüfling den Facharbeiterbrief im Beruf Maschinen- und Anlagenführer/-in.

Anmeldung

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Besonderheiten

Die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer dauert zwei Jahre.

Nach dieser Zeit haben die ausgelernten Schüler die Möglichkeit noch ein weiteres Schuljahr zu absolvieren um so den folgenden zusätzlichen Berufsschulabschluss zu erhalten:

Im Fach Lebensmitteltechnologie stehen die zur Herstellung von Lebensmitteln benötigten Rohstoffe, Halbfabrikate und Hilfsstoffe im Mittelpunkt. Unterrichtsgegenstände sind die Analyse der Lebensmittelinhaltsstoffe, Erarbeitung von Produktionsverfahren, Vergleich und Beurteilung diverser Vorbehandlungsmethoden, Misch- und Trennungsverfahren im Hinblick auf produkt- und produktionsgerechte Verarbeitung und Konservierung sowie die Überwachung der Lebensmittelqualität, auch unter Aspekten eines betrieblichen Qualitätsmanagements.

Falls Sie sich für das Berufsbild der Fachkraft für Lebensmitteltechnik interessieren, so klicken Sie bitte auf den oben stehenden Link.

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