28.09.2018

Bewegende Vorträge beim Crash-Kurs NRW

Gestern fand zum zweiten Mal der Crash-Kurs NRW an der ZDS statt. Bei der Veranstaltung berichten Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Notärzte, Notfallseelsorger und Angehörige von Unfallopfern als direkt Betroffene über die Ursachen sowie über die oftmals schrecklichen Folgen.

Die Berichte und Erzählungen der vortragenden Polizeibeamten oder Feuerwehrleute gingen unter die Haut - vor allem deshalb, weil die Berichte sehr persönlich und emotional und damit authentisch sind. 

Da ist zum Beispiel der Feuerwehrmann, der einen verunfallten Jugendliche aus dem Auto bergen musste, mit anhören musste, wie er schreit und weint vor Schmerzen. Es sind die Erzählungen der Menschen im Hörsaal, die Unfallbilder – keine Menschen, aber zerquetschte Autos, völlig deformierte Motorräder, die unter die Haut gehen.

Allein im bergischen Städtedreieck sind jährlich zwischen 290 und 350 Jugendliche in einen Unfall verwickelt, oftmals mit schwerwiegenden Folgen. Wie viele dies prozentual  betrifft, wird den Beteiligten im Hörsaal deutlich bewusst, als der Polizist jede 7. Person bittet, aufzustehen - das wäre statistisch gesehen ein Unfallbeteiligter bzw. Unfallopfer.

Am Ende der Veranstaltung waren unsere Schüler sichtlich betroffen und stellten den Vortragenden noch einige Fragen. Fazit des gestrigen Tages: Das Leben ist viel zu wertvoll, als dass man es durch eine risikoreiche Fahrweise aufs Spiel setzen sollte!

Wir bedanken uns bei der Polizei NRW, der Feuerwehr Solingen und allen Beteiligten für diese gute und eindrückliche Veranstaltung.


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